So our trip to Datong was a big success and triggered the need to travel more often. Since the planning of Datong went really well and everybody was happy I had a few volunteers to join us for another trip. But we only wanted a short day trip for one of the last warmer weekends in Beijing. So after searching the Web for a little while we found a quirky little place called Tianmo Desert. Which is a real desert just 90 kilometers northwest of Beijing.
We jumped in the small minivan and off we went to a few hours of camel riding, sand dunes surfing and all the other things you do in a desert. Less than five minutes before we arrived in Tianmo we still couldn’t see the thing and I started to wonder if the Chinese terms to describe the desert as magnificent and heavenly were all just bad translations and we were about to see a slightly bigger sandpit.
One more bend and I could finally see sand dunes. Just out of nowhere did they appear, embedded between mountains, a water reservoir and the city. The desert is split into two parts, the first being the place to ride a camel and slide down the sand dunes. The other one being used as a film set for Chinese movies. When we arrived at Tianmo at the end of October peak season was over and what we thought being good for us because we will have the desert to ourselves turned to mean that no activities were available either. We could rent plastic sledges to slide down the hills but that was it. And it was freaking cold. Much colder than expected. But that couldn’t stop us having fun, running up and down the hills, sliding down smaller or bigger dunes and taking an endless amount of photos. The scenery was quite spectacular I have to admit.
And it got even more spectacular and kind of surreal when we drove over to the second part of the desert. Walking through an empty movie set for some Chinese sci-fi Wild West Blockbuster felt strange but gave us great photo opportunities.
Have a look for yourselves.
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Nachdem unser Trip nach Datong so ein Riesen Erfolg war konnte ich mal wieder nicht genug vom Reisen kriegen und war auf der Suche nach der nächsten Station. Meine Organisationskünste hatten sich rumgesprochen und für die nächste Reise wollten wieder ein paar Freunde mitkommen. Doch es sollte etwas näher sein, damit man nicht das ganze Wochenende unterwegs ist. Ein Tagestrip sozusagen an einem der letzten warmen Herbsttage in Peking. Kein Problem. Ein paar Stunden Internetrecherche brachten mich zu einem Plätzchen dass sich Tianmo Wüste nennt. Eine echte Wüste nur rund 90 Kilometer nordwestlich von Peking. Das musste ich sehen.
Auf ging es also im Minivan. Wir wollten Kamele reiten, Sanddünen surfen und alle anderen Dinge machen die man eben in einer Wüste machen kann. Wir waren keine fünf Minuten mehr von der Wüste entfernt und ich konnte noch immer keinen Sand sehen. Langsam aber sicher kam Panik in mir auf. Vielleicht war das hier wieder nur so ein Sandkasten den die Chinesen einfach liebevoll mit außergewöhnlich und himmlisch beschreiben weil es eben eine andere Kultur und Sprache ist.
Eine Wegbiegung weiter konnte man sie dann endlich aufragen sehen. Einfach so aus dem Nichts tauchen da plötzlich Sanddünen vor einem auf, die zwischen Bergen, einem Wasserreservoir und der Stadt eingebettet sind. Total merkwürdig aber irgendwie auch cool. Die Wüste selbst teilt sich in zwei Bereiche auf. Ein Gebiet in dem man Kamele reiten kann und seine Künste als Surfer auf trockenem Boden ausprobieren kann. Das andere Gebiet wird als Chinesisches Filmset benutzt. Wir kamen also Ende Oktober in Tianmo an, das bedeutet keine Hochsaison mehr für die Chinesen, und dachten wir haben die Wüste komplett für unsere Spielchen zur Verfügung haben werden. Haha, weit gefehlt. Nebensaison bedeutet in China keine Aktivitäten mehr. Also nix mit Kamele reiten. Stattdessen haben wir uns nen Plastikschlitten geliehen und sind halt wie Kleinkinder die Düne rausgeklettert und wieder runtergerutscht. Hat auch Spaß gemacht und uns wenigstens warm gehalten. Denn es war schweinekalt. Viel kälter als erwartet. Die Fotos sehen aber trotzdem genial aus. Was so ein wenig blauer Himmel alles ausmachen kann.
Auch wenn sich die Wüste als kleiner und weniger pompös herausgestellt hat als gedacht war es trotzdem ein toller Trip. Man macht eben das Beste daraus. Und noch spektakulärer ist es geworden als wir dann zum zweiten Teil der Wüste gefahren sind. Wenn man da durch ein leeres Filmset läuft fühlt sich das schon sehr surreal an. Schenkt einem aber auch einzigartige Fotos.