I had an unexpected visit from two friends last week. Dalia and Nusrut. Although, I must say, even though we worked together in the European Parliament for the last year, we really didn’t spend time with each other in Brussels nor did we actually have a proper conversation back then. But they were and are also working for Green MEPs in the Parliament, so we are all part of a big green environment loving family with lots of common friends so I know we would get along. They got in touch before travelling in China and naturally we prepared an action packed agenda for them.
We had a great few days and managed to even leave the city and take a trip to the Great Wall, which was a very early start Tuesday morning. The girls had arranged for a tour bus to pick us up at their hotel at 6:40h in the morning. Yes, you read this correctly, a craaaazy early start. The tour started in a small van. Joined by four other people, our first stop (after 5 minutes) was another hotel where we were told to wait for the “real” tour bus to pick us up. 40 minutes later a young Chinese guy came into the lobby and, in good enough English, asked us to follow him. The tour bus was bigger indeed but still not comparable to any bus in Europe that I’ve seen lately. Shane said the bus sounded like the bus his school won in blackboard jungle (apparently the Irish among you will get this). But we didn’t care. It was clean, it was warm and the journey could begin. Before we went up north to the Great Wall, we had a quick stop at the Ming Tombs just outside Beijing. I had never heard of them before and I doubt I would have found them on my own to be honest. You definitely need a car to get up there. More interesting than the walk through it, was the fact that we must have been the first visitor’s group of the day. The place was completely empty and we were rewarded with lovely pictures of the early morning sun shining through the colourful trees.
It took us another hour and a half by bus from there to reach the Great Wall section of Mutianyu. Apparently the best place for entering the Wall. Less crowded by tourists and a more scenic view than the usual tourist spots was the promise of friends of mine and they were right! (Even though I don’t know what other sections of the Wall are like yet). We had two hours there on the Wall to ourselves, so we didn’t waste any time and instead of walking 400 steps up to the Wall, we went for the easier way and took a ski lift up the hill. Not something for people with a fear of heights though. Even I thought it was pretty high (and I’m not afraid of anything usually) and hoping the Chinese construction will hold. It did. And if we thought the view from the lift was spectacular, boy were we in for a treat. I cannot describe how beautiful it was up there on the Wall, seeing this massive construction made of stone surrounded by trees right as they were changing into their spectacular autumn colours. A pure treat for the eye despite the smog narrowing the depths of ours views.
We decided to walk for a few while, up a hill to another former lookout tower. Let me tell you, those steps are something special. I would describe myself as fit enough but walking up steep and narrow steps for quite some time is a task that’ll leave you breathless. Before heading back to the exit, we took a last deep breath and decided our adventure shouldn’t stop yet. So instead of taking the chairlift back down we went for the faster and more fun option: the bob sled. Probably even less safe than the chairlift but definitely another highlight of that trip.
As you can imagine, we fell asleep in the bus immediately after such a day of excitement.
This already amazing day then finished off with another night of trivia in a Texan Restaurant, just around the corner of our place and guess what: we won! A perfect finish of a perfect day.
So move yourselves over here soon. The Wall is waiting for more visitors and we are excited to be your guides.
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Letze Woche hatte ich unerwarteten Besuch von zwei Freunden aus Brüssel. Dalia und Nusrut. Wir kennen uns noch aus Zeiten im Europäischen Parlament. Wir haben in Brüssel leider nicht viel Zeit miteinander verbringen können, noch haben wir wohl je eine richtig tiefe Unterhaltung geführt aber uns verband die Arbeit für grüne Politik. Und wenn einen etwas zusammenschweisst, dann die endlosen Stunden im Parlament im Kampf für eine bessere und grünere Zukunft. Mir war sofrot klar, dass wir uns auf jeden Fall gut verstehen würden. Die beiden haben mich kurz vor Ihrer Ankunft in China kontaktiert und selbstverständlich haben wir eine mit Action voll gepackte Agenda vorbereitet.
Wir hatten drei fantastische Tage und haben es sogar geschafft die Stadt zu verlassen und einen Trip zur Chinesischen Mauer einzuplanen. Die Mädels hatten einen Tourbus dafür organisiert, der uns um 6.40Uhr vor Ihrem Hotel abgeholt hat. Ja, richtig gelesen. 6.40Uhr am Morgen!!! Die Tour began in dem kleinen Gefährt mit vier anderen. Unser erster Halt (nach 5 Minuten): ein anderes Hotel wo wir alle aussteigen mussten um auf den „richtigen“ Bus zu warten. 40 Minuten später holte uns ein chinesischer Tourguide ab und bat uns ihm (in seinem adequaten Englisch) zu folgen. Gesagt getan und tatsächlich wartete ein größerer Bus auf uns, nicht unbedingt europäischer Standard aber das Ding fuhr, war sauber und warm. Reise Fahrt konnte beginnen. Bevor wir zur Mauer fuhren hatten wir einen kurzen Zwischenstop bei den Minggräbern ca 20Kilometer außerhalb Pekings. Um ehrlich zu sein hatte ich von denen vorher noch nie gehört und wäre warscheinlich auch nicht darauf aufmerksam geworden. Ohne Auto sind die Dinger nämlich nicht zu erreichen. Weitaus interessanter als der Spaziergang durch die Anlage war jedoch die Tatsache das unsere kleine Gruppe die einzigen Personen vor Ort waren. Ein perfekter Moment um die das goldene Licht der aufgehenden Sonne einzufangen.
Von dort brauchten wir nochmals zirka 30 Minuten mit dem Bus bevor wir endlich vor der Chinesischen Mauer standen. Naja, eher dem Eingang des Touristenabschnitts. Mutianyu ist nur ein Abschnitt entlang der Mauer der für Touristen zugänglich gemacht wurde. Zum Glück und Dank der Empfehlung meiner Freunde aus Peking der wohl ruhigste Abschnitt. Und sie hatten Recht. Kaum Touristen und nicht überlaufen. Wir hatten zwei Stunden auf der Mauer, es hieß also keine Zeit zu verlieren. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden die 400 Stufen hochzuklettern um auf der Mauer zu stehen und wählten die etwas leichtere Variante. Den Sessellift. Nichts zur schwache Nerven, selbst mir war ein wenig mulmig zumute auf dem ratternden Ding aber wohl eher wegen der chinesischen Bauweise statt der Höhe. Das Ding ist eben nicht „made in Germany“. Der Lift hielt aber natürlich und hat uns einen unbeschreiblichen Ausblick geschenkt. Trotz Smog. Es ist schwer zu beschreiben wie schön die Mauer an einem sonnigen Tag ist. Diese Konstruktion aus Stein welche sich tausende Kilometer durch die Langschaf zieht, umgeben von einem herbstlichen Farbenspiel der Bäume. Ein wahrer Genuss fürs Auge. Auf der Mauer ging es dann auf und ab. Ich kann Euch versichern es sieht ziemlich leicht aus im Fernsehen ist aber bedeutend anstrengender als ich dachte. Ich bin eigentlich ne ganz fitte Person aber nach ner Stunde auf der Mauer bin auch ich ziemlich außer Atem gewesen. Bevor wir dann wieder Richtung Bus zurück mussten gönnten wir uns einen letzten Blick über die Weite der chinesischen Landschaft und entschieden dass es zu früh war um das Abenteuer zu beenden. Wir nahmen also nicht den Sessellift um wieder von der Mauer runterzukommen. Wir entschieden uns für die schnellere und weitaus spaßigere Option: die Rodelbahn!! Warscheinlich noch unsicherer als der Lift aber definitiv ein weiteres Highlight unseres Trips.
Ihr könnt Euch vorstellen, dass es ganze fünf Minuten gedauert hat bis wir im Bus auf der Rückreise eingeschlafen sind.Nach all der Spannung des Tages ja auch kein Wunder. Dieser bereits herausragende Tag ist dann abends noch ein wenig getoppt worden. Beim wöchentlichen Pub Quiz abend in unserem Stamm-Quiz-Restaurant um die Ecke haben wir doch glatt noch den 1. Platz belegt. Ein perfekter Abschluss eines perfekten Tages.
Also bewegt Euch rüber zu uns in den Osten. Die Mauer wartet auf neue Besucher und wir freuen uns schon wieder Touristenführer zu spielen.












