We are fully in our second year into China and with that we were about to spend our second Christmas in China. Last year’s celebrations were overshadowed by a terror threat paralyzing the city and forcing us to stay at home.
This year there was no terror threat and we had planned a short getaway with friends, a weekend at the Great Wall. So we rented a house for six people and packed our bags. The six of us left early on Christmas Day to arrive to a quiet and cozy renovated traditional Chinese house. Hidden between other typical Chinese houses and settled in a sleepy valley below the Great Wall, the views were spectacular. We were a bit unlucky with the air on our first two days though. The smog of the city had followed us and clouded the view a little bit.
However, we did not fret and made the most of it. This included lots of board games, food and drink that would feed an army and an open fireplace that kept us warm.
So we spent the days hiking and getting to know the locals while the evenings were full of laughter and fun. What a great way to spend Christmas. I know that it was particularly hard on Shane not being at home for Christmas a second time, so spending this fabulous time together with our amazing friends who became part of our little family in China made it much easier for us. We are very lucky to have friends like them.
This little doggy followed us the whole time and didn’t want to leave. He jumped up and down in joy seeing us. The poor little thing was completely out of breath when Shane challenged him to a run down and up the hill again. XueXue was his name, which means Snow Snow in Chinese, and you can understand why his owners chose that name.
Before we left on Monday, we did a last walk in the hills behind our place. Wind had changed over night and the smog was gone. It is incredible how amazing China is when the smog is gone and you can breathe in fresh air and see how beautiful this country is.
We had to face one last challenge on our way home. Since we came with the electric car, which only runs for 100 kilometers before you have to charge it again, we knew we had to find a spot to charge it over night. The hotel told us about a place just a two minutes drive away. However, what we didn’t know was that you needed a Chinese Bank card to use the charging stations. Well, that didn’t work for us. So we found a simple plug in the Car Park beside it but guess what. The guards in that car park unplugged the car all the time because we were stealing electricity instead of paying for it at the charging station. Any explaining didn’t work. They even didn’t want our cash to pay for the electricity that we were willing to give. So the game of plugging it in and having the car plugged out again went on for a few hours. After the third time the car was charged up to 79 kilometers. We needed 75 kilometers to get home and decided it was enough and we would risk it.
Electric cars are a great invention. When you drive them in the city they actually charge themselves a little bit every time you press the break. So when we started our way down the hill to reach the motor way we already added around five kilometers to our range. The only issue was that we couldn’t use the heating in the car. Turning the heating on would have taken around 15 kilometers off our range and we simply couldn’t risk running out of electricity on one of the Ring Roads around Beijing.
It was a cold ride home but we made it without a problem and did not only arrive with 20 kilometers left but also have a fun story to tell now.
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Wir sind mitten in unserem zweiten Jahr in China und damit auch ein weiteres Mal zu Weihnachten in China. Das letzte Weihnachtsfest wurde ja von einem Terroralarm überschattet, der die ganze Stadt lahm gelegt und uns dazu gezwungen hatte zu Hause zu bleiben.
Dieses Jahr gab es keinen Alarm und wir hatten ein Wochenende fernab der Stadt mit Freunden organisiert. Wir mieteten also gemeinsam mit ein paar Freunden ein Häuschen an der Chinesischen Mauer, wo wir alle zusammen Weihnachten verbringen sollten. Wir erreichten dieses kleine und verschlafene Örtchen am frühen Nachmittag des 24. Dezembers. Unser renoviertes traditionelles chinesisches Haus lag versteckt zwischen anderen typischen chinesischen Häusern im Tal unter der Chinesischen Mauer. Der Blick war also spektakulär. Wir hatten allerdings ein wenig Pech mit dem Wetter an den ersten beiden Tagen. Wir hatten den Smog der Stadt leider nicht abhängen können und so vernebelte uns dieser die schöne Aussicht ein wenig.
Davon ließen wir uns allerdings nicht die Stimmung vermiesen. Wir machten das Beste aus unserer Situation und dies beinhaltete Brettspiele, so viel Essen und Getränke, dass man eine ganze Armee hätte ernähren können und einen offenen Kamin, der uns warm hielt.
So verbrachten wir also die nächsten drei Tage mit Wanderungen, lernten unsere Nachbarn kennen und lachten uns abends die Seele aus dem Leib. Was für eine schöne Art und Weise die Festtage zu verbringen. Ich weiß, dass es gerade für Shane überaus schwer war Weihnachten wieder nicht mit seiner Familie verbringen zu können. Umso schöner war es also unser zweites Weihnachten in China mit diesen wunderbaren Freunden zu verbringen und welche für uns ein Teil unserer kleinen Familie in China geworden waren. Wir haben schon ganz schön Glück gehabt so tolle Leute hier zu finden.
Dieser kleine Streuner folgte uns die ganze Zeit und wollte uns einfach nicht verlassen. Er ist vor Freude uns zu sehen immer vor uns Auf und Ab gesprungen. Der arme Kleine war ganz außer Puste als Shane ihn zu einem Wettrennen den Berg runter und wieder rauf herausforderte. Sein Name war XueXue, was auf Chinesisch Schnee bedeutet. Macht Sinn warum seine Herrchen ihn so genannt haben.
Bevor wir am Montag wieder nach Hause fahren mussten ging es noch ein letztes Mal in die Berge direkt hinter unserem Haus. Über Nacht war Wind aufgekommen und hatte den ganzen Smog weggeblasen. Es ist unglaublich wie schön China ist wenn der Smog einem nicht die Sicht versperrt und man endlich mal die frische Luft einatmen kann.
Auf unserem Nachhauseweg standen wir noch vor einer letzten Herausforderung. Wir sind ja mit dem Elektroauto zur Mauer gefahren. Unser Auto fährt ca. 100 Kilometer mit einer Aufladung, wir wussten also vorab, dass wir dort an der Mauer eine Ladestation finden musste. Das Hotel hatte mir vorab von solch einer Station nur drei Fahrminuten entfernt erzählt. Was die mir allerdings nicht erzählt hatten war, dass man diese Dinger nur mit einer chinesischen Bankkarte nutzen konnte. Tja, das klappte dann nicht. Stattdessen fanden wir also im angrenzenden Parkhaus eine Steckdose und haben den Wagen einfach da eingesteckt. Dauert hält länger aber wir hatten ja die ganze Nacht. Allerdings zogen uns auch da die Chinesen einen Strich durch die Rechnung. Die haben nämlich einfach den Stecker gezogen weil wir umsonst Strom klauen wollten statt dafür an der Station zu zahlen. Selbst Erklären half da nicht weiter. Die dachten wahrscheinlich wir wollten sie mit unserem Bargeld bestechen und haben Panik gekriegt. Das ganze Ein- und wieder Ausstöpseln ging ein paar Mal hin und her und nach dem dritten missglückten Versuch hatten wir 79 Kilometer auf dem Tacho. Wir brauchten 75 Kilometer um wieder nach Hause fahren zu können.
Elektroautos sind schon eine tolle Sache. Wenn man diese in der Stadt fährt laden die sich bei jedem Bremsen immer ein wenig selbst auf. Als wir uns also auf den Weg zur Autobahn machten und es erstmal nur Bergab ging hatten wir direkt fünf Kilometer gespart. Das einzige Problem war, dass wir die Heizung nicht benutzen konnten, denn allein das Anschalten nahm uns schon 15 Kilometer und wir konnten einfach nicht riskieren mitten auf der Autobahn stehenzubleiben.
Es war eine frostige Fahrt aber wir kamen ohne Probleme zu Hause an und hatten am Ende nicht nur noch 20 Kilometer übrig, sondern können jetzt auch eine witzige Geschichte erzählen.